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Familie Spring mit Benji

Endlich war es soweit... nach langem Warten auf diesen Moment, fuhren wir nach Känerkinden, um unseren Benji an einem warmen Apriltag abzuholen. Allesamt waren wir ein bisschen aufgeregt. Wie wird es wohl sein? Wie wird die Fahrt? Wird er Heimweh haben und seine Familie vermissen? Wie immer wurden wir herzich von Monika un Stefan empfangen. Benji beschnupperte uns und schien uns nach unseren Besuchen auch wieder zu erkennen. Wir sassen gemütlich beisammen und hatten so die Möglichkeit, noch die letzten Fragen zu stellen und die letzten Unsicherheiten zu klären... und dann ging es ab ins Auto.

Benji sass bei mir auf dem Schoss und war wohl auch ziemlich aufgeregt. All diese neuen Gerüche, die schnelle Autofahrt und vor allem die kurvigen Strassen setzten ihm wohl ein wenig zu. Schon bald machten wir ein Päuschen, setzten ihn dann in die Hundebox und nahmen diese auf den Schoss, so war er ein wenig geschützt in einer bekannten Umgebung und trotzdem bei uns. Dies bewährte sich und wir kamen wohlbehalten in Nänikon an. Schnell waren wir alle aus dem Auto und setzten Benji mal zuerst in unseren Garten. Pascal hatte diesen extra noch hundesicher gemacht, so dass Benji sein neues Reich gefahrlos erkunden konnte. Er schnüffelte und machte neugierig seine Runden, nur das Trampolin mit all den hüpfenden Kindern war ihm wohl anfangs ein wenig suspekt. Nachbarn kamen und gingen. Alle freuten sich an dem kleinen Wollknäuel. Später im Haus begegnete er Felix, unserem Kater, und sah in ihm einen willkommenen Spielkameraden. Felix hingegen fand die Avancen dieses Wildfangs hingegen total unverständlich und rettete sich blitzschnel auf den Kachelofen. Benji konnte nicht glauben, dass der jetzt einfach so da rauf gesprungen ist... trotz Strecken und Männchen, Jaulen und treuherzigem Hundeblick, der Kachelofen wurde nicht kleiner. Gottseidank waren da ja noch andere Spielfreunde, die nur zu bereitwillig mit Benji spielten. Die Kinder zeigten ihm alles und waren mit viel Geduld und Freude dabei. Die ersten Nächte und Tage waren ein gegenseitiges Kennenlernen... wann muss er raus, wie erkenne ich es, oh nein, schon wieder zu spät... aber auch viel Lachen und Staunen. Wann bin ich schon das Letzte Mal um 4 Uhr morgens im Garten gestanden im Pischi und habe ein Freudenfest gefeiert, wenn dann das Bisiplätzli gefunde wurde und wir zusammen wieder Richtung Bett getrottet sind.... aber nach 14 Tagen sah ich den Garten auch nur noch am Tag und mit 16 Wochen war Benji zuverlässig stubenrein. Nach wie vor ganz wichtig und schön für mich war, dass meine Freundin Moni, welche Chili, den Bruder von Benji nach Hause nehmen durfte, dasselbe erleben durfte. So erlebten wir die Anfangsphase sehr intensiv miteinander und konnten uns rege austauschen und einige Male gemeinsam den Mond bestaunen, an verschiedenen Orten, zur selben Zeit. Lustig und zugeich anstrengend wars.

Benji war von Anfang an überall mit dabei. Er sass ein paar Tage nach seiner Ankunft bereits im Veloanhänger neben Noel und schon nach der zweiten Fahrt liebte er den Wind in den Haare und wann immer nun der Veloanhänger für einen Ausflug bereit steht, Benji ist der erste der einsteigt.... sei es Bahnhof, Tram oder Bus, Kinderscharen, andere Hunde... fast nichts bringt ihn aus der Ruhe. Seit er 14 Wochen alt ist, gehen wir einmal wöchentlich in die Hundeschule und er macht das ganz wunderbar. Er lernt leicht und freudig (ausser das Apportieren, das macht er einfach nicht...:-)) hüpft auf jedes Hindernis und jeden Stein. Flitzt durch den Tunnel und liebt es, mit Noel die Rutschbahn runterzufahren... nacheinander natürlich. Benji ist überhaupt ein überaus unkomplizierter Hund. Er ist überall wo es geht, mit dabei. Er liebt Kinder, mit Laura und Fiona Spaziergänge und ausgelassenes Rennen und Spielen, mit Noel lustige Spiele mit Bälleli werfen, ausgelassenes Toben, Herumtollen oder Versteckis spielen. Er liebt es zu kuscheln und den Bauch gestreichet zu bekommen. Sein Lieblingsplätzli ist mittlerweile das Sofa (danke Pascal) und das Fensterbänkli, wo er eine wunderbare Aussicht auf das Geschehen auf dem Strässli hat. Wenn er mal nicht mitkommen kann, sitzt er dort und schaut uns ein bisschen beleidigt nach...., alleine bleiben kann er bis jetzt gut 3,5 Stunden, nach einem ausgiebigen Spaziergang und mit genug Knabberverpflegung geht das ohne Probleme. Unser Haus ist auf jeden Fall noch immer unversehrt. Angst, dass Benji sich überfrisst, muss man auch nicht haben. Er ist ein eher genügsamer Fresser und frisst nie über seinen Hunger hinaus (ausser anfangs "Rossbölle", die liebte er heiss...).

Kurzum, wir sind sehr glücklich mit unserem neuen Familienmitglied und freuen uns sehr an ihm. Lieben Dank nochmals an Monika und Stefan, für Euer immer offenes Haus und Ohr.

03.01.2015 Familie Spring

Info

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Der einzige Tag an welchem du bereuen wirst, dass du dir einen Hund angeschafft hast, ist der Tag, an dem er von dir gehen muss.


 

Alle fünf Welpen von Baia sind in die neuen Familien umgezogen.

 

 



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