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Familie Schneider mit Dolce

Liebe Monika, lieber Stephan

Draussen zeigt sich wieder einmal ein trüber Himmel, bläst eine kalte Luft und am Horizont zeigen sich bereits die ersten schneebedeckten Berggifel. Drinnen in der warmen Stube aber wuselt unsere Dolce, beobachtet seine Futterspender neugierig aus allen Positionen und fordert dann zum Spielen oder ganz einfach zum Freude haben heraus. Wenn es sie nicht gäbe müsste sie noch geboren werden.

So etwa lässt sich heute nach bald einem Jahr Erfahrung mit der süssen kleinen-grossen Zuckermaus der nachfolgende Bericht zusammenfassen. Aber nicht nur bei misslichen Wetterverhältnissen bereitet sie uns Freude. Auch bei warmen Temperaturen und erst recht bei Sonnenschein überträgt sich ihre aufgeweckte Lebensfreude auf uns und manchmal auch auf das uns umgebende Umfeld. Selbst Pulverschnee liebt sie über alles. Aber Wasser! Nein danke! Das verschmäht sie nicht nur in der Badewanne. Auch die Maggia oder der Lago und das weite Meer ist ihr ein Greuel. Da bleibt sie vorsichtig auf Distanz und paniert sich lieber am Ufer mit warmem Sand.

Dolce ist genügsam und gibt sich auch mit Wenigem zufrieden. Gibt man sich nicht gleich mit ihr ab, begnügt sie sich auch nur mit einem Stofftierchen oder mit einem Stecken zum spielen. Sie kann aber auch anders. Oft fordert uns der junge Wirbelwind ganz schön heraus und lässt uns oft das eigene Alter vergessen. Das kleine schlaue Schlitzohr lässt sich dabei jedoch nicht hintergehen. Menschliche Schwächen nutzt sie schnell. Da Dolce sehr gelehrig ist, kapiert sie in der Regel ebenso schnell, was sie tun darf und was nicht.

Spiel und Sport als Einzelhund oder auch im Rudel mit anderen Vierbeinern liebt sie sehr. Dabei ist es ihr schnurz-egal, wie gross ihre Spielkamerädli sind und welcher Rasse sie entstammen. Dies kann aber dann zu Problemen führen, wenn ihr Gegenüber ihr nicht so wohlgesinnt ist. In solchen Momenten ist daher zum Wohl von unserem Schützling grosse Voraussicht und eine Portion Vorsicht geboten. Dolce kennt solche Gefahren kaum. Sie sieht in den meisten Hundis nur Freunde, mit denen man spielen und die Sau raus lassen kann.

Offenbar ist unsere Principessa sehr "Linien-bewusst." Ein Vielfrass ist sie beileibe nicht. Eher ist sie wählerisch und verschmäht noch bald, was täglich im Futternapf liegt. Befindet sich aber eine von ihrer Leibspeisen, wie zum Beispiel in Butter gebratenes Pouletherz oder gesottene Pouletmägen oder auch Thunfisch aus der Dose, dann geht es ratz-fatz und der Napf ist mit dem Zünglein blank poliert. Da spielt die Tages- oder Nachtzeit keine Rolle, wo sie gewöhnlich bis zur Mittagszeit jede Art von der "Alltagsverpflegung" verschmäht. Hat sie dann aber wirklich Hunger, besonders nach einer ausgiebigen Wanderung oder nach einem Spielnachmittag mit anderen Hundis, ist sie nicht mehr wählerisch.

Ja, Bewegung ist ihr alles. Ihr Drang dazu hält auch uns fit und munter. Da ist ihr kein Wetter zu schade. Nur, ist ihr Fell einmal vom Regen "pflotschnass", lässt auch ihr Temperament schnell nach. Dann braucht sie uns nur noch mit ihren bittenden Blicken aus ihren grossen braunen Augen mitleidig anzusehen. Der Heimweg ist bald angetreten. Zuhause angelangt und ihr Fell trocken gerieben, verkriecht sie sich dann schnell an einen ruhigen Ort und will von der Welt und selbst von uns eine Zeit lang nichts mehr sehen und wissen.

Apropos Fell! Der Tipp von den Zieheltern von Dolce, das Fell des Havanesers eher kurz zu halten und nicht wie im Zuchtverband vorgeschrieben, dieses lang tragen zu müssen, können wir nun auch aus eigener Erfahrung nur unterstützen. Mit Gesundheit oder Charakter des Hundes haben lange oder gekürzte Haare nichts zu tun. Unsere Dolce fühlt sich jedenfalls viel wohler mit gekürzten Haaren. Nicht zu kurz, aber doch so, dass sich die Haare beim spielen und besonders im Schnee nicht gleich verknoten und verfilzen. Und was nicht zu unterschätzen ist: verdecken die Haare die Augen, können wir ihren stets vielsagenden Blick nicht mehr erkennen. Man sagt ja auch beim Menschen, durch die Augen sieht man in die Seele. Das ist bei unseren Vierbeinern nicht anders. Auch sie haben eine Seele und in die sollte man als verantwortungsbewusster Hundehalter tagtäglich sehen können. Nur so sieht man, wie es um unseren vierbeinigen Freund bestellt ist.

Wir hoffen, liebe Monika und lieber Steffi, unserer Erfahrungsbericht freut euch ebenso, wie uns Dolce tagtäglich Freude bereitet.

Liebi Grüessli us Ascona

Verena und Harry und selbstverständlich von Principessa Dolce, die hochwohlgeborene, süsse kleine-grosse Zuckermaus von den Pocoloco Stars

 

Info

Fast alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrössern.

Der einzige Tag an welchem du bereuen wirst, dass du dir einen Hund angeschafft hast, ist der Tag, an dem er von dir gehen muss.


 

Die Welpen von Baia wurden am 04.07.2018 geboren.

Es ist noch ein süsses Geheimnis, ob auch Flake bald Mutter wird...

 

 



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